Mate iT – Digital Architects

Branche · Online-Handel

ERP & E-Commerce für Online-Handel

Bestellungen aus drei Kanälen, Bestand in Echtzeit, Retouren ohne Drama, DATEV ohne Excel — Online-Handel braucht eine Architektur, die nicht beim ersten Black Friday zusammenbricht.

Pain Points

Was Unternehmen dieser Branche bewegt.

  • Multi-Channel-Chaos: Shop, Amazon, eBay, Großhandelsportal — jeder Kanal ein Datenstand, niemand weiß wo welcher Bestand wirklich liegt.
  • Retouren-Quote 30–50 % in Mode/Möbel — ohne durchgängigen Workflow zwischen Shop, ERP und Lager wird jede Rückgabe zur Excel-Übung.
  • DATEV-Übergabe bei 2.000+ Belegen pro Monat: Wer das manuell macht, verliert ein bis zwei Tage am Monatsende — und produziert Fehler, die der Steuerberater zurückbucht.
  • Saison-Spitzen (Black Friday, Weihnachten, Sommerschlussverkauf) verdreifachen das Volumen — das Support-Team aber nicht. AI-Vorqualifizierung ist Pflicht, nicht Bonus.
  • Versand-Kosten und Carrier-Mix optimieren: DHL für Pakete, DPD für Großgut, GLS für B2B. Manuell entscheiden ist Zeit- und Marge-Killer.

Tech Stack

Unser typischer Tech-Stack.

Stack · 01

weclapp ERP

Stamm-System für Artikel, Bestände, Konditionen, B2B/B2C-Differenzierung, DATEV-Anbindung

Stack · 02

Shopify oder Shopware

Storefront mit Live-Beständen aus weclapp, Theme-Customization, Marketing-Pixel, A/B-Testing

Stack · 03

Marketplace-Connectoren

Amazon, eBay, Kaufland, OTTO — Stamm-Daten und Bestände aus weclapp synchronisiert, Bestellungen zurück

Stack · 04

Multi-Carrier-Versand

DHL · DPD · GLS · UPS — automatische Carrier-Wahl nach Gewicht, Größe, Zielregion, Versand-Label automatisch

Stack · 05

Helpdesk + KI-Vorqualifizierung

Standard-Anfragen werden automatisch klassifiziert, Antworten vorgeschlagen — Team skaliert ohne Wachstum

Stack · 06

DATEV-Schnittstelle

Belege täglich oder live übergeben, OPOS-Listen automatisch, Steuerberater zieht direkt

Outcomes

Was am Ende rauskommt.

  • 01 Live-Bestände identisch in Shop, Marketplace und ERP — Überverkäufe sind ausgeschlossen, Stundenabgleich automatisch.
  • 02 Retouren-Workflow durchgängig: Anfrage im Shop → Label automatisch → Wareneingang → Gutschrift in DATEV — ohne manuelles Anfassen.
  • 03 Versand-Kosten 8–15 % gespart durch automatische Carrier-Wahl — bei 100.000 Sendungen pro Jahr macht das schnell sechsstellig aus.
  • 04 Helpdesk-Antwortzeiten in der Black-Friday-Woche um 60 % gesenkt — bei gleicher Team-Größe.
  • 05 DATEV-Übergabe in unter einer Stunde am Monatsende — statt zwei Tage Excel und zurückgebuchten Belegen.

Vertiefung

Branche im Detail.

Was den Online-Handel als IT-Disziplin besonders macht

Online-Handel ist die Branche mit dem höchsten Daten- und Transaktions-Druck im Mittelstand. Drei Eigenheiten machen die IT-Architektur dafür besonders fordernd: erstens Multi-Channel-Realität — wer nur einen eigenen Shop betreibt, ist heute die Ausnahme. Marketplaces (Amazon, eBay, Kaufland, OTTO) und B2B-Großhandelsportale laufen parallel mit. Jeder Kanal will Stammdaten, Bestände und Bestell-Routings — meist mit unterschiedlichen Anforderungen.

Zweitens Volumen-Skalierung mit harten Spitzen — Black Friday, Weihnachten, Saison-Schlussverkäufe verdreifachen den Tages-Umsatz. Die ERP-Systeme, der Shop, das Helpdesk-Team müssen das aushalten. Personal nur für vier Wochen einzustellen ist unwirtschaftlich; Automatisierung (AI-Vorqualifizierung, Self-Service, automatischer Versand) ist nicht Bonus, sondern Pflicht.

Drittens Retouren-Realität — in Mode oder Möbeln 30–50 % Rückgabe-Quote. Ohne durchgängigen Workflow zwischen Shop (Retoure-Portal), Lager (Wareneingang, Prüfung) und Buchhaltung (Gutschrift, DATEV) wird jede Retoure zur Excel-Übung. Die Marge frisst sich von hinten auf, wenn der Prozess klemmt.

Unser typisches Setup

Für Online-Händler bauen wir einen Stack aus sechs Bausteinen: weclapp als ERP-Backbone (Stammdaten, Bestände, Konditionen, DATEV), Shopify oder Shopware als Storefront mit Live-Bestand und Marketing-Pixel, Marketplace-Connectoren für Amazon/eBay/Kaufland/OTTO, eine Multi-Carrier-Versandlösung (DHL/DPD/GLS/UPS) mit automatischer Carrier-Wahl, einen Helpdesk mit KI-Vorqualifizierung für skalierende Support-Volumen, und die DATEV-Schnittstelle für saubere Übergaben an die Buchhaltung.

Die Architektur folgt einem klaren Prinzip: ERP ist Master, Kanäle sind Slaves. Stamm­daten, Preise und Bestände entstehen genau einmal in weclapp und werden in alle Kanäle gepusht. Bestellungen fließen umgekehrt mit Kanal-Tag in den Auftragsstrom — so können Sie B2C, B2B, Amazon, eBay etc. später getrennt auswerten, ohne sie ständig neu zu mergen.

Wann das passt

  • Sie betreiben einen Online-Shop mit einem Jahresumsatz ab ~500.000 € — darunter rechnet sich die Architektur-Tiefe meist nicht.
  • Sie verkaufen über zwei oder mehr Kanäle (Shop + Marketplace, Shop + B2B-Portal, etc.).
  • Saison-Spitzen oder Wachstum sind absehbar — Sie wollen Skalierung ohne Team-Verdopplung.
  • Retouren, DATEV oder Multi-Carrier-Versand sind heute manuelle Engpässe.
  • Sie haben zwischen 5 und 50 Mitarbeiter, mit Buchhaltung, Lager, Marketing und Customer-Service als getrennte Funktionen.

Wenn das passt — schreiben Sie uns. 30 Minuten Erstgespräch und wir wissen, ob wir der richtige Partner sind.

FAQ

Häufige Fragen aus dieser Branche.

Welcher ERP passt am besten zum Online-Handel? +

weclapp ist in 70 % der Fälle die richtige Wahl: native DATEV-Schnittstelle, B2B-Konditionen, Mehrlager-Logik, deutsches Hosting, starke Shopify-/Shopware-Integration. Odoo passt, wenn Sie sehr spezifische Workflows brauchen (z.B. eigenes B2B-Portal, komplexe Auftragsfertigung mit Konfigurator) oder Open-Source-Souveränität wichtig ist. Zoho One passt, wenn Marketing/CRM gleichgewichtig zum E-Commerce-Volumen sind. Den ausführlichen Vergleich finden Sie unter /blog/weclapp-vs-odoo-vs-zoho.

Wie verbinden Sie Shop, Marketplace und ERP? +

Pattern: ERP ist Master der Stammdaten (Artikel, Preise, Bestände), alle Kanäle sind Slaves. Shopify oder Shopware bekommt Bestände alle 5–15 Minuten via API, Marketplaces alle 10–30 Minuten je nach Connector. Bestellungen fließen in den ERP-Auftragsstrom mit Kanal-Tag (so dass Sie B2B/B2C/Amazon/etc. später getrennt auswerten können). Bei Hochrisiko-Artikeln (knappe Bestände, hohe Marge) machen wir zusätzliche Real-Time-Webhooks, sodass eine Bestellung im Shop sofort den Marketplace-Bestand reduziert.

Wie schaffen Sie hohe Bestellvolumen ohne Personal-Wachstum? +

Drei Hebel: erstens AI-Vorqualifizierung im Helpdesk — eingehende Tickets werden automatisch klassifiziert (Lieferstatus, Retoure, Produktfrage, Reklamation), Antwortvorschläge werden vorbereitet, das Team bestätigt nur. Zweitens automatisierte Versand-Pipeline — DHL/DPD-Label automatisch, Tracking-Mail automatisch, Konsolidierung mehrerer Bestellungen pro Kunde automatisch. Drittens Self-Service für Standard-Fälle — Track-Page mit Status, Retoure-Portal mit Label-Generation, FAQ-Bot. Damit sind Black-Friday-Wochen mit 3-fachem Volumen ohne Team-Verdopplung machbar.

Wie sieht eine Implementations-Zeit für ein Online-Handels-Setup aus? +

Für einen Online-Händler mit Shop + 1–2 Marketplaces + B2B-Geschäft rechnen wir 14–22 Wochen vom Kick-off bis zum Go-Live. Discovery 2–3 Wochen, weclapp-Setup + Stammdaten-Migration 4–6 Wochen, Shop-Integration 3–4 Wochen, Marketplace-Connectoren 2–3 Wochen, Helpdesk + KI 2–3 Wochen, Schulung + Hypercare 4 Wochen. Bei vorhandenem ERP-Vorgängersystem mit sauberen Daten kann das schneller gehen, bei Excel-Chaos und 50.000+ Artikeln dauert die Migration länger. Go-Live planen wir bewusst NICHT direkt vor Black Friday — eher Q1 oder Q3, mit Hypercare in die Hochsaison rein.

Welche Mate-iT-Cases laufen produktiv im Online-Handel? +

Drei einschlägige Cases: I-CLIP (Premium-Consumer-Goods, weclapp + Shopify + Graumarkt-Datenbank, internationaler Direktvertrieb), Haselherz (D2C-Food, weclapp + Shopify-Fulfillment-Automation), Reifen24 (E-Commerce-Reifenhandel, weclapp + Shopify + KI-Helpdesk, Saison-Skalierung). Alle drei finden Sie unter /cases mit Architektur-Beschreibung und Quotes der Geschäftsführer.